18.07.10    22:00 – 23:00    Brand eines Baumes
Am späten Abend wurden wir telefonisch über einen brennenden Baum im Bereich des Campingplatzes in Kenntnis gesetzt.  Das Tanklöschfahrzeug rückte daraufhin aus.
Vor Ort fanden wir einen alten, abgestorbenen, hohlen Baum vor, welcher im Innern brannte. Mittels Schnellangriff wurde das Feuer gelöscht.
Die Gemeinde wurde in Kenntnis gesetzt, da der Baum nun instabil ist und jederzeit umstürzen könnte.

03.07.10    15:34 – 00:00    Unwettereinsätze         
Zwischen 15 und 16 Uhr waren im Bereich Dernau annähernd 70 Liter/qm Regen sowie Hagel niedergegangen.  Aufgrund dieser hohen Wassermassen waren Kanäle innerorts, sowie in den Weinbergen total überlastet. So ergossen sich an mehreren Stellen im Bereich der Hardtbergstraße regelrechte Schlamm- und Gerölllawinen aus den Weinbergen talwärts.
Mehrere Keller, Garagen und Wohnungen waren voll Wasser und Schlamm gelaufen, Straßen aufgrund Überflutungen unpassierbar geworden.
Mehrere Notrufe erreichten Polizei und Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit. Besonders betroffen waren Hardtbergstraße, Burgunderstraße, Römerstraße und der Mahrweg.
Aufgrund der Schadenslage und –menge wurden die Feuerwehren aus Rech und Altenahr zur Unterstützung nachalarmiert.
Nach Dringlichkeit wurden dann die Einsätze abgearbeitet. Keller wurden ausgepumpt, Kanaleinläufe gereinigt sowie Schlamm und Geröll entfernt.
Das Inventar mehrerer Häuser wurde total zerstört und musste entsorgt werden.
Vor Ort waren ebenfalls ein Mitarbeiter des Abwasserwerks,  Ortsbürgermeister Sebastian sowie VG-Bürgermeister Haag.
Eine Kanalreinigungsfirma wurde verständigt, die den Kanal durchspülte.
Mittels Radlader und LKW wurden Schlamm und Geröll von den Straßen entfernt.
Die Arbeiten dauerten bis Mitternacht.
Im Einsatz:  FF Dernau: TLF,TSF       FF Rech: TSF       FF Altenahr: TSF, GWG1, RW1, SW 2000

23.05.10    11:42 – 12:45    Brand von Grünabfällen
An der Einsatzstelle vom Vortag hatte sich das Feuer über Nacht wieder entzündet  So hatte der Grünabfall wiederum einen kleineren Brand entfacht.
Mittels Einreißhaken und Spaten wurde das Brandgut auseinander gerissen um ablöschen zu können.
Eine Brandwache wurde eingerichtet, welche um 14 sowie 18 Uhr, die Einsatzstelle wiederum in Augenschein nahm.

22.05.10    13:23 – 16:15    Böschungsbrand / Brand von Grünabfällen
Aus noch ungeklärter Ursache war in der Verlängerung der Straße „Auf der Wacht“ ein Hang innerhalb eines Tannenwaldes in Brand geraten. Dort waren vor geraumer Zeit größere Mengen von Grünabfall abgelagert worden.
Das Feuer hatte sich tief in die Abfälle gefressen, sodass es längere Zeit dauerte, bis der Brand gelöscht werden konnte. Insgesamt waren 8500 Liter Wasser nötig, um die Brandbekämpfung erfolgreich zu gestalten. Außerdem mussten mittels mehrerer Einreißhaken die verschiedenen Brandnester freigelegt werden, um gelöscht zu werden.

14.05.10    08:36 – 08:56    Unterstützung des Rettungsdienstes
Ein Patient musste aus dem ersten Obergeschoß eines Hauses nach einem Sturz gerettet werden. Da ein Abtransport durch das enge Treppenhaus für das DRK-Personal unmöglich war und nicht feststand ob irgendwelche Frakturen vorlagen, wurde die Feuerwehr mit 5 Mann verständigt, um einen schonenden Transport zu gewährleisten. Mittels Schaufeltrage verbrachten wir den Gestürzten zum Rettungswagen.
Im Krankenhaus wurde  ein Beckenbruch diagnostiziert.

25.04.10    16:23 – 17:30    Brand in Straßentunnel
Zur Verstärkung der Feuerwehr Altenahr wurden wir mit unserem TLF zu einem Brand nach Verkehrsunfall zum Ditschhardttunnel (565m) im Verlauf der B 257 in Altenahr gerufen. Beteiligt dort waren zwei PKW sowie ein Motorrad. Mehrere Personen wurden verletzt.
Primär wurde unser Hochdrucklüfter benötigt, um den Tunnel rauchfrei zu machen. Jedoch wurde dieser bei  unserem Eintreffen nicht mehr benötigt. Der Brand war zwischenzeitlich gelöscht und der Tunnel rauchfrei geworden.
So wurden wir gegen 17:15 Uhr wieder aus dem Einsatz entlassen.

28.02.10    14:35 – 15:50    Absperrmaßnahmen
Bedingt durch Schäden des Sturmtiefs „Xynthia“ war ein Befahren der B 267 zwischen Dernau und Altenahr unmöglich. In Rech war im Bereich des Bahnhofs eine große Tanne auf die Gleisanlage gestürzt, in Altenahr war ein sicheres Passieren der Ortsdurchfahrt aufgrund abgedeckter Dächer und mehrerer umgestürzter Bäume nicht möglich. Deshalb entschied sich die Einsatzleitung in Altenahr die Feuerwehr Dernau zu verständigen, welche die B 267 in Richtung Altenahr komplett sperren sollte. Dies wurde von uns umgehend veranlasst. So musste der Verkehr einen Umweg über die Grafschaft und Kalenborn  in Kauf nehmen.

MiKö .